Kürbissuppe

IMG_3978 Im Herbst gibt es für mich nur ein Gemüse: den Kürbis – sie lachen einen in ihrer orange-roten Farbe an und haben witzige Formen; da bekommt man automatisch gute Laune. Und wenn die Tage kürzer werden und es draußen immer kälter wird, gibt es nichts Besseres als eine Suppe, die einen wieder auf Betriebstemperatur fährt. Am liebsten verfeinere ich die Kürbissuppe mit Ingwer – der liefert nicht nur zahlreiche Vitamine und stärkt das Immunsystem, sondern sorgt auch für den Geschmackskick. Wer nicht weit vom Land wohnt, sollte auf jeden Fall seinen Kürbis selbst ernten. Ihr könnt gleich mehrere mitnhemen, denn Kürbisse halten sich problemlos einige Monate. Viel wird nicht benötigt:

1 Kürbis (Hokkaido Kürbisse muss man nicht schälen)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
50g gehackte Petersilie
4 Karotten
2,5 Liter Gemüsebrühe (instant oder schnell 2 Stangen Lauch, 400 gramm Karotten, Petersielie, 300 gramm Tomaten, 1/2 Sellerie einkochen und abschmecken)
1 Ingwerknolle
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
ein bißchen Chili

Und so geht’s: Kürbisse haben eine sehr harte Schale und wenn gerade kein scharfes Messer zur Hand ist und ihr euch nicht abmühen möchtet, wird der Kürbis halbiert, ausgenommen (Kerne aufheben und trocknen oder rösten) und dann bei 180 °C in den Ofen geschoben bis er weich wird (ca 20min.). Danach holt ihr das gute Stück raus, schneidet ihn in Stücke und schwitzt ihn mit den gehackten Zwieblen und dem Knoblauch an. Hinzu kommen die Karottenscheiben und zum Ablöschen die Gemüsebrühe. Dann werden dem Ganzen Petersilie und feingeriebener Ingwer hinzugefügt. Lasst es aufkochen und dreht anschließend die Temperatur runter – alles soll noch ca. 25min köcheln. Sobald dies erreicht ist, könnt ihr euren Stabmixer auspacken und pürieren. Hier wird sich zeigen, ob noch Brühe hinzugefügt werden muss. Perfekt ist die Suppe, wenn sie besonders sämig ist. Danach gehts wieder auf den Herd und es wird abgeschmeckt. Das Ganze köchelt dann noch etwas vor sich hin bis die Gewürze mit der Suppe verschmolzen sind. Voilà – eure Suppe ist fertig. Verfeinern könnt ihr sie mit etwas Kürbisöl, welches ihr über die Suppe träufelt, wenn sie auf dem Teller ist. Dann könnt ihr mit der Gabel auch schöne Muster ziehen und habt auch gleich etwas für’s Auge. Damit es auch was crunchiges gibt, könnt ihr dazu ein paar Croutons und geröstete Kürbiskerne reichen, die sich jeder selbst drüberstreuen kann.

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